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Audi Gebrauchtwagen kaufen | Lieferservice nach Köln

Audi genießt international den Ruf eines Premiumherstellers und ist auch hierzulande eine der Topmarken. Das Ingolstädter Unternehmen zählt zudem zu den ältesten Autobauern Deutschlands und ist seit vielen Jahren integraler Bestandteil der Volkswagenfamilie. Seit 2001 wirbt das Unternehmen mit dem Satz „Vorsprung durch Technik“, der weit mehr als nur eine Werbeaussage ist, sondern international für die Exzellenz der Fahrzeuge steht. Die Geschichte des Autobauers reicht über mehr als ein Jahrhundert zurück und ist von enormen „Aufs und Abs“ geprägt. Kennzeichnend ist dabei, dass zunächst unter dem Namen Horch begonnen wurde und zwischenzeitlich auch der Name Auto Union eine zentrale Bedeutung erlangte, bevor die vier Ringe im Markenlogo wieder allein für Audi standen.

Die historische Entwicklung bei Audi

Wer die frühe Geschichte von Audi verstehen möchte, benötigt hierfür ein Lateinlexikon. Gemeint ist, dass es sich schlichtweg um die Übersetzung des Familiennamens „Horch“ ins Lateinische handelt. August Horch hatte im Jahr 1900 Horch & Cie. gegründet und war alsbald ins sächsische Zwickau gezogen. Nachdem Horch die Firma verlassen hatte, erhielt er nicht die Namensrechte, sodass die Neufirmierung als Audi Automobilwerke GmbH Zwickau erforderlich wurde. 1915 folgte die Umwandlung in eine AG und Audi war geboren.

Die folgenden Jahre gestalteten sich regelrecht turbulent. Zunächst wurde Audi von DKW, ebenfalls mit Sitz in Sachsen, übernommen und 1932 schmiedete die Sächsische Staatsbank eine Allianz aus DKW, Audi sowie dem verbliebene Teil von Horch und der Automobilsparte der Wanderer-Werke. Vier Unternehmen sorgte für vier Ringe im Firmenlogo und der treffenden Namensgebung „Auto Union“. Auto Union war das erste staatliche Unternehmen in der damals noch jungen Automobilbranche, noch vor der Gründung der Volkswagenwerke.

Das Ende des Zweiten Weltkriegs sorgte dafür, dass die Unternehmensstandorte östlich des „Eisenen Vorhangs“ verstaatlicht wurden. Wo früher das Auto Union- Logo prangte, lief fortan der Trabant als Produkt des volkseigenen Betriebs VEB Sachsenring Zwickau vom Band. Auto Union reagierte, indem der bereits existierende Standorte Ingolstadt zur Firmenzentrale avancierte. In den 1960er Jahren übernahm Volkswagen das Ruder und legte Auto Union mit NSU zusammen. Für den Verkauf wurde die Marke Audi wiederbelebt und schon Audi 80 und Audi 100 sowie der Audi 50 wurden zu ersten Erfolgsmodellen und heutigen Klassikern.

Audi und der Motorsport

Der Motorsport war seit eh und je eines der Betätigungsfelder von Audi bzw. Auto Union. Chronisten wissen, dass die legendären „Silberpfeile“ oder mitunter auch „Silberfische“ der 1930er Jahre nicht nur von Mercedes-Benz, sondern auch von Auto Union stammten. Der Grand Prix Wagen Typ A bis hin zum Typ D stammten von Ferdinand Porsche und gewann eine Reihe von Rennen. In den 1980er Jahren griff man die Tradition wieder auf und dominierte den Rallyesport nach Belieben. Der Grund lag im permanten Allradantrieb des Audi quattro, der bis dato undenkbar schien und dessen Triumphe erst durch eine Änderung des Reglements endeten. Aktuell finden sich Fahrzeuge von Audi bei den Tourenwagen sowie im Bereich der Elektrosportwagen und auf speziellen Rennen für Elektroantriebe.

Innovationsreichtum bei Audi

Der Vorsprung, den Audi durch Technik erreicht, spiegelt sich in den Erfindungen des Herstellers wider. Aus der jüngeren Vergangenheit ist das Spur- und Orientierungslicht des Audi e-tron zu nennen, doch auch der Allradantrieb in Serienmodellen geht auf die Ingolstädter zurück. Ebenfalls war Audi maßgeblich an der Weiterentwicklung des Katalysators beteiligt und setzte auf ungewöhnliche Motoren mit fünf Zylindern. Ebenfalls in den Geschichtsbüchern steht die frühe Verwendung von Aluminium im Fahrzeugbau und die Präsentation des ersten Turbodiesel-Motors mit Direkteinspritzung.

Aktuelle Modelle bei Audi

Ein Eintauchen in die Welt der Audi- Modelle gestaltet sich vergleichsweise übersichtlich. Zu unterscheiden ist zwischen den Buchstaben „A“ für Limousinen und Coupés sowie mitunter Cabriolets sowie dem „Q“ mit dem die SUV und Crossovermodelle benannt werden. Entsprechend der Größe werden die Fahrzeug nummeriert, sodass der A1 und der A2 Kleinwagen sind und der A3 in der Kompaktklasse beheimatet ist. Der A4 ist ebenso ein Mittelklassemodell wie der A5, darüber rangieren mit A6, A7 und A8 Fahrzeuge aus oberer Mittel- und Oberklasse. Wer es sportlich mag, der achtet auf die Buchstaben „S“ oder RS“, die die Sportversionen kennzeichnen.

Die SUV decken wiederum eine Bandbreite vom Kompaktmodell Q2 bis hin zum echten „Dickschiff“ Q8 ab. Zuletzt darf auch die Stilikone Audi TT nicht unerwähnt bleiben, denn dieser Roadster gilt als eines der schönsten Autos, die aktuell auf dem Markt zu haben sind.